Vereinsausflug 2013: Stressless bei Dauerregen PDF Drucken E-Mail

Donnerstag 30. Mai: Es regnet in Strömen. Miriam schlug die Begehung der Breitachklamm vor - einer der tiefsten Wildwasserschluchten Europas. Eine Gruppe lief von unten hoch; die andere von oben runter. Auf dem Rückweg trafen sich die zwei Gruppen und kehrten in einer Alpe ein - es war noch nicht so kalt als, dass man hätte ins Haus gehen müssen.

Sie saßen vor dem Haus unter dem Vordach. Eine Schelm fotografierte ein ausliegendes sonniges Prospekt und schickte es den im Hotel Verbliebenen. Dort ärgerte sich mancher, nicht mitgegangen zu sein angesichts diesem vermeintlichen „Sonnenloch“, wo es doch sonst überall regnete. Die im Hotel Verbliebenen, natürlich tagsüber unausgelastet, holten abends das anstrengende Tagesprogramm nach und feierten bis sechs Uhr in der Früh - ein Herr (fängt mit w an und hört mit le auf) konnte danach zwei Tage nicht mehr sprechen - so stark hat er die Stimmbänder durch dauernde Spülungen unterkühlt.

 

Freitag 31. Mai: Es regnet in Strömen - vormittags verließen uns 9 Teilnehmer wegen der schlechten Wetterprognose. U.a. Heiner, weil er die Nachricht erhalten hat, dass sein Geschäft unter Wasser steht und die Weltenbuaba (Roland, weil er die Nachricht erhielt, dass in seinem Gasthaus in der Schweiz die Friseuse ausgefallen ist und sein Bruder Eddi,wegen zu dickem Kopf - siehe Hirschfoto). Die weiblichen Teilnehmer und ein paar Betreuer schickte man nach Sonthofen ins Outlet-Center, wo man anscheinend Prozente kaufen kann und dazu noch eine Jacke geschenkt bekommt oder so ähnlich.

Die wirklich harten Kerls und eine zähe Dame (Ellen) und der Hund von Helmut Schwarz fuhren per Seilbahn auf das Walmendinger Horn. Obwohl es oben schneite und der Schnee knietief war, wagten sie den Abstieg und wurden auf halber Strecke mit der schönsten Alpe belohnt die sie jemals gesehen hatten. Es gab klasse selbstgemachten Joghurt, Käse, Wurstplatten leckere Speckknödelsuppen am Kachelofen - ein Traum.

Eine Schneeballschlacht nach der Anderen wurde unterwegs geschlagen, wobei auch ein paar vorbeiziehenden Frauen als willkommener Sparringspartner mit einbezogen wurden. Unten im Tal angekommen verwandelte sich der Schnee wieder in - Regen.

 

Samstag 1. Juni: Es regnet noch nicht in Strömen - wir fuhren gemeinsam nach Oberstdorf mit dem Bus und anschließend mit der Kabinenbahn auf das Nebelhorn. Dort allerdings regnete es in Strömen, das Nebelhorn war im Nebel versunken und der Gipfel schneebedeckt. Gipfelprogramm: Schneeballschlacht und 3D Kino über Flora und Fauna dieser Bergwelt

Fast alle wanderten von der Mittelstation bis ins Tal - entlang einem wilden Gebirgsbach incl. Wasserfall. Stolz verglichen manche, die am tag zuvor im Outlet eine Funktionsjacke gekauft haben, die Funktion derselben. O-Ton Norbert Betzler: "Meine hat 8000 mm Wassersäule!" Eine anderer hatte nur 3000 mm Wassersäule und schaute dementsprechend wie ein begossener Pudel.

Übrigens: die 15 Jahre alte Jacke des Autors hatte überhaupt keine "Wassersäule" und hielt trotz fehlender Wassersäulenangabe auch trocken. In Oberstdorf wieder eingetroffen ließen es sich alle bei Apfelstrudel und Kaffee gutgehen. Zurück im Hotel sahen die Meisten das Fußballspiel Stuttgart-München. Nach dem Abendessen war das Hauptthema in bierseliger Männerrunde:"Wie frisiere ich einen Akkuschrauber, eine Motorsäge bzw. eine Akkuflex um dieselbe als mobile tragbare Winde umfunktionieren zu können. Markus sollte das ferngesteuerte Poti konstruieren, Jürgen die Seilaufrollung und Harald Burri die Klingel. So witzig sich das Ganze anhört - es wurden ernsthafte Berechnungen angestellt - das Ganze als machbar bezeichnet und am nächsten Morgen hirnten die Beteiligten damit beim Frühstück immer noch rum.

 

Sonntag 2.Juni: Es regnet in Strömen. Nach dem Frühstück (incl. Akkubohsrauberwindenumabaufrisierdiskussion) brach wir dann endgültig unsere Zelte ab - und siehe da - ab Bodensee schien wieder die Sonne sodass wir, wohlbehalten zuhause angekommen, noch einen schönen Sonnenuntergang genießen konnten.

Resümee: Großen Dank an Miriam, alles war bestens organisiert. Sie musste für die Mitglieder Stornierungen erledigen, aber alles lief reibungslos. Das Hotel war nicht zu edel (man konnte auch in den Bergschuhen herumlaufen ) und nicht zu einfach (hatte sogar Sauna, die wir an zwei Tagen nutzten). Der Kellner war super lustig und hat uns oft zum Lachen gebracht. Das Essen war gut (bis auf dieses Luftschlagobers und das verbrannte Rührei). Überhaupt wurde an diesem Wochenende viel gelacht - man musste keine Angst haben etwas zu versäumen - was sollte man denn sonst tun bei Dauerregen. Schade trotzdem, dass man die in den Kosten schon enthaltenen Freifahrkarten für Bus und Bahn nicht nutzen konnte im Kleinwalsertal - ein Fliegen bei diesem Wetter war nicht möglich. Einige hatten ihre Skier und Kites dabei - aber die Skipisten waren gesperrt.

Vielleicht war es deshalb so erholsam und stressfrei.....

 

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Pilot: 'Guten Morgen, Bratislava.'
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Tower: 'Okay. Dann brechen Sie Landeanflug ab und fliegen Sie nach links.'

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