Vereinsausflug Schruns 2015: ein weiterer Volltreffer PDF Drucken E-Mail

Am Donnerstagmorgen, den 4.Juni am Fronleichnam, starteten die meisten der insgesamt 48 Teilnehmer des alljährlichen Vereinsausflugs Richtung Österreich genauer gesagt Schruns im Montafon. Die Fahrt verlief problemlos und staufrei-mal von den Blumenteppichen in den Dörfern abgesehen. Seit wir an Fronleichnam und nicht mehr an Allerheiligen fahren, ist uns auch wieder das Wetter hold. Bei schönstem Wetter nach ca. zweieinhalb Stunden Fahrt am Auhof in Schruns angekommen wurde kurz der Partner und das Gepäck am Empfang abgegeben und schon gings los in Richtung Hochjoch. Zu unserem Erstaunen lief der Sessellift Richtung Sennigratstartplatz trotz Pfingsferien nicht und wir mussten uns Richtung Sennigrat einen Behelfsstartplatz suchen - er war sehr steil und steinig und der Wind kam lange Zeit von der Seite.

Der gefundene Startplatz war eigentlich erst für den späten Morgen bzw für den Nachmittag geeignet, weil er eher nach Westen ausgerichtet war. Deshalb mussten manche während des Startlaufs eine Richtungänderung vornehmen,die der Schriftführer klar und deutlich im Gesicht spürte: zweimal musste er sich flach auf den Boden werfen, um zu verhindern, daß er über den Haufen gerannt wurde. Besser hatten es die die vormittags auf der gegenüberliegenden Talseite (Berg Golm) starteten, was aber auch einen halbstündigen steilen Aufstieg nach Verlassen der Seilbahn voraussetzte.

Anekdoten:

Beate fuhr mit ihrem Mann und der ganzen Truppe mit der Seilbahn hoch auf den Golm von wo aus man einen ca halbstündigen steilen Aufstieg zum Startplatz hatte und beschwerte sich oben angekommen, dass sie niemand vor den Steinen und Schneefelder
gewarnt hat - denn sie hatte nur Sandalen an.

Unser Vorstand Harald Burri flog bis in die Schweiz und landete dort auf einer Wiese direkt vor den Augen des Grundstücksbesitzers der ihn mit den Worten empfing: „hätscht nid kenne a stuck weidr fliage anstadd uff meir Wies z´lande??“

Hans-Peter flog bis zur Silvretta Nova und wurde dort sich auf der Rückwanderung befindlich von einem Einheimischen zum Mosttrinken zu sich nach Hause eingeladen.

Auf dem offiziellen Startplatz wurden an einem Tag die Kühe geweidet.Ein Gleitschirm wurde kurz nach der Landung vom Braunvieh angeknabbert.

Die Frau von Michael fuhr mit dem Rennrad von Schruns nach Feldkirch. Auf der Hälfte des Rückwegs kam sie in einer Kurve aufgrund von Rollsplit zu Fall und zog sich eine Wunde am Ellbogen zu. Da ihr Mann telefonisch nicht zu erreichen war fuhr sie die restlichen 24 km zurück nach Schruns wo sie anschliessend im Krankenhaus genäht und gegipst wurde.

Thomas E. flog sogar bis Landeck und schrieb per Whats App total erschöpft beim Verlassen des Zuges auf der Rückfahrt :“bitte holt mich am Bahnhof ab - ich mache keinen Schritt mehr“. Grund war der riesige Umweg über Lichtenstein (weil der Arlbergtunnel gesperrt war).

Miriam und die anderen nichtfliegenden Frauen machten am ersten Tag eine“ kleine Bergtour“, die sich im Nachhinein, wie schon letztes Jahr , als große anstrengende Tour incl. Schneefeldstapfen herausstellte. Die nächsten Tage liessen sie es ruhiger angehen z.B  mit einer Wanderung ins Silbertal, mit anschliessendem Eiskaffee bei traumhafter Talkulisse oder mit kleinen Zauberkunststücken wie das mentale Öffnen von Autoklappen in Abwechslung mit einer Shoppingtour in Schruns. Siegerin der Shoppingtour war übrigens Lui aus N. Ein schattiges lauschiges Plätzchen war die tolle Terrasse des Viersternehotels. Bis auf den Samstagabend waren unsere Gruppe die einzigen Gäste wobei sich dadurch eine familiäre Stimmung verbreitete.

Essen:

Das Essen war vorzüglich. Alle hatten die von Miriam empfohlene Halbpension gebucht und die war wirklich Klasse: es reichte von einem tatsächlich weichen Frühstücksei bis zu freilaufendem freihändig geschossenem Gebirgshuhn auf Gnioccis (oder so ähnlich ) bzw zu einem Fondueabend bei dem sich jeweils vier Leute einen Fonduetopf teilten. Dieses Jahr waren einige neue Mitglieder bzw Anfänger dabei, die von den Tipps und der Erfahrung der „Alten“ profitierten. Trotz des hochsommerlichen Wetters gab es keinerlei flugbedingte Blessuren. Das Wetter war hochthermisch, die Flüge der Gleitschirme klappten deshalb vergnügt mit den Ohren (Klapper) oder nickten sich höflich zu (Frontstall) und die Taldüse (zwischen 14 und 16 Uhr  sollte nicht gelandet werden) war auch noch nach 16 Uhr heftig. Am Landeplatz schenkte der ansässige Verein kühle Getränke aus und es war eine Freude auf der Wiese zu liegen und den spannenden Landungen zuzuschauen oder einfach mit den Vereinskollegen abzuhängen.

Oft hob sich die Luft des ganzen Tals und es war manchmal schwierig  wieder runter zu kommen. Jeden Tag war es 28 bis 32 Grad warm bei schönstem blauen Himmel incl. Bauschewölkchen. An Fronleichnam flog Phillipp über 4 Stunden, einen Tag später flog er 5 Stunden und 40  Minuten 113 km von 19,43 bis 16.24 Uhr! An diesem Tag flogen auch Thomas Epple und Marc Weisser über 4 Stunden. Man witzelte, dass sie deshalb so lange oben blieben, weil sie Angst vor der Landung hätten ...

Auch am Samstag und sogar am letzten Tag dem Sonntag nachdem es nachts geregnet hatte konnte noch stundenlang geflogen werden. Auffallend war dieses mal, dass nicht bis in die tiefe Nacht gefeiert wurde - ob es an den anstrengenden täglichen Aufstiegen oder an den stundenlangen Flügen lag sei dahingestellt.

Dieser Ausflug war wetter- und flugtechnisch der wohl Beste von allen. Manche hatten in diesen vier Tagen mehr Flugstunden als im ganzen Jahr 2014. Gut geplant von Miri & Co war wie immer die Möglichkeit zu campen - man durfte sogar auf dem Hotelhof sein Campmobil abstellen. Wir werden immer älter und anstrengender- das hatten unsere Organisatoren wieder zu spüren bekommen. Der Eine isst vegan, der Andere vegetarisch, manche stornieren kurzfristig oder vergessen den Buchungstermin, Andere beschweren sich dass sie im Nebengebäude untergebracht wurden und nicht im Hauptgebäude. Wir wissen das und bedanken uns für Euer Engagement Miriam und Marc und hoffen dass ihr die Schwierigkeiten bis nächstes Jahr vergessen habt (auch ihr werdet älter) und dass ihr dann für uns wieder ein paar tolle Tage organisert.

 

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